Weiterbildung in Erlebnispädagogik und Naturpädagogik


Häufig gestellte Fragen

Wer kann sich zur Weiterbildung anmelden?

Jeder Erwachsene. Wir erwarten eine hohe Motivation und eine positive Grundhaltung gegenüber neuen Menschen und Erfhahrungen und Freude daran, in der Natur unterwegs zu sein. Wir freuen uns über Pädagogen*innen in Weiterbildung, genauso wie auf Menschen mit anderen beruflichen Qualifikationen und ebenso auf Student*innen und junge Teilnehmende, für die unsere Ausbildung eine berufliche Erstqualifikation darstellt. Unsere Erfahrung ist, dass ein vielfältiges Teilnehmer*innenfeld bereichernd und im Sinne eines Wissenstransfers auch für die Lernsituation förderlich ist. Gleichzeitig bietet eine kleine Seminargruppe und ein festes Dozententeam die Möglichkeit, den Einzelnen individuell zu beraten.

Muss ich besonders sportlich sein, um an der Ausbildung teilzunehmen?

Nein. Eine durchschnittliche körperliche Ausdauer und Motorik reichen vollkommen aus. Wir betreiben Erlebnispädagogik nicht als ein auf „schneller, höher, weiter“ ausgerichtetes körperliches Training, sondern als ein Lernprozess, indem es einer inneren und äußere Anstrengung gleichermaßen bedarf. Wie weit dabei jeder geht, ist ihm selbst überlassen. Das Prinzip der Freiwilligkeit ist dabei für uns leitend.

Wieviel kostet die Ausbildung?

Die Ausbildung kostet 1.890€, für Mitglieder der NaturFreunde 1.490€. Wir empfehlen eine Mitgliedschaft (75€) im Jahr, die verschiedene organisatorische Vorteile bringt: Die Seminaristen sind somit über den Rahmenvertrag der NaturFreunde versichert und erhalten Ermäßigungen für die Unterkunft auf den Seminaren in den NaturFreundeHäusern.
1.590€ Teilnahmegebühr + 150€ 2jährige Mitgliedschaft = Ausbildungskosten von 1.740€
Die Zahlung sollte bis 4 Wochen vor dem 1. Modul, spätestens jedoch zum Weiterbildungsbeginn, erfolgen. Die Weiterbildung kann nur als Einheit aller Modulen, gebucht werden.

Welchen Betrag muss ich für Unterkunft und Verpflegung einkalkulieren?

Wir empfehlen mit 65€ pro Wochenende für Unterkunft und Verpflegung zu rechnen. Manche Seminarhäuser sind für die Selbstversorgung ausgerichtet, das heißt wir kochen gemeinsam. An diesen Wochenenden werden 40€ ausreichen.

Welchen Abschluss erlange ich?

Nach erfolgreicher Prüfung schließen sie die Weiterbildung als „Zertifizierte*r Erlebnispädagoge/Naturpädagoge“ ab. Bei den Richtlinien für die Prüfung orientieren wir uns an den Empfehlungen des Bundesverbandes für Individual- und Erlebnispädagogik e.V. Zum erfolgreichen Abschluss gelangen Sie durch:
– Teilnahme an mindestens 90 Prozent der Seminartage
– Praktikum bei oder durch Begleitung der AbenteuerSchule e.V. (mindestens 7 Tage)
– Durchführung eines eigenen natur- oder erlebnispädagogischen Projekts (mindestens 3 Stunden)
– Präsentation des eigenen Projektes
– Einzelgespräch mit der Ausbildungsleitung

Präsentation und Einzelgespräch finden am Abschlusswochenende statt. Wir sehen die Prüfung nicht als schulische Maßnahme zum Abfragen von Faktenwissen, sondern als einen Prozess der eigenen persönlichen und fachlichen Entwicklung während der Weiterbildungszeit an. Hierfür steht die Ausbildungsleitung während und zwischen den Seminaren stets als Entwicklungsbegleiter („Coach“) bereit.

Wo kann ich nach erfolgter Ausbildung arbeiten?

Erlebnis- und Naturpädagog*innen arbeiten in allen Feldern der Kinder- und Jugenarbeit, im Bereich Team- und Outdoortrainings für Firmen sowie als Dozent*innen in Aus- und Fortbildungen.
Die AbenteuerSchule e.V. hat ein großes Interesse daran, die Absolvent*innen ihrer Weiterbildung freiberuflich zu beschäftigen und bietet durch die Kooperation mit vielen Naturfreundehäusern und Schulen dafür gute Voraussetzungen.